Präventionstag für den Jahrgang 6

Der Jahrgang 6 beschäftigte sich am Präventionstag mit dem Thema Mobbing.

 

Dazu zeigte der Weimarer Kultur-Express wie in den Vorjahren ein Theaterstück über Macht und Ohnmacht: "Mobbing" - Wenn Ausgrenzung einsam macht.

Zum Inhalt: Ein neues Schuljahr beginnt. Eine neue Klasse entsteht. Unter den Schülern befinden sich auch Franziska und Laura, zwei Mädchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Ausgerechnet diese beiden bekommen
einen Platz nebeneinander.
Die eine ist laut, scheinbar selbstsicher und attraktiv. Die andere ist still, unsicher und leicht zu übersehen. Die eine leidet unter der Übertoleranz ihrer Eltern, der Haltlosigkeit mangelnder Grenzen, dem Fehlen von Anerkennung. Die andere hat durch die allzu große Fürsorge ihrer Eltern nie gelernt, sich durchzusetzen, will immer alles richtig machen und fühlt sich bei Konflikten stets schuldig.
Das Problem: Beide sind nicht in der Lage, ihre eigentlichen Schwierigkeiten zu durchschauen. Dies führt unweigerlich zu Spannungen.Was zunächst als vermeintlich harmlose Neckerei zwischen den Schülerinnen
beginnt, wächst sich im Laufe der Zeit zu knallhartem Psychoterror aus, der das Selbstvertrauen Lauras immer mehr unterhöhlt und tragische Konsequenzen hat.

Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgang 6 waren sehr beeindruckt von dieser rasant und fesselnd erzählten Geschichte über die Entstehung und Folgen ständiger Ausgrenzung und Schikanierung. Und auch die beiden Schauspieler des Weimarer Kultur-Expresses überzeugten mit ihrer intensiven Darstellungskunst.

So konnten die Schülerinnen und Schüler am zweiten Präventionstag gut einsteigen in die wichtigen Fragen zum Thema Mobbing:

  • Warum werden Menschen zu Opfern?
  • Was bringt Menschen dazu, andere fertig zu machen?
  • Wie reagieren Außenstehende darauf?
  • Wie kann man sich als Opfer wehren?